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GRENZENLOS GEGEN DIE DROGENSUCHT
Sozialarbeiter aus Loerrach, Mulhouse, Liestal und Basel haben eine trinationale Organisation gegruendet.
Sozialpaedagogen aus dem Elsass, Suedbaden und den beiden Basler Kantonen wollen bei der Suchtpraevention kuenftig auf eine neue Art zusammenarbeiten. In Loerrach haben sie das Trinationale Forum Suchtpraevention (TFS) gegruendet. Aus Basel ist die Abteilung Jugend Familie und Praevention (AJFP) vertreten, aus dem Baselbiet das Blaue Kreuz. Initiantin des TFS ist die Diplompaedagogin Heidi Kuttler. Die Loerracherin freut sich besonders, dass die Basler Kantone mitarbeiten. Im Gegensatz zum Elsass habe sie bei ihrer bisherigen Arbeit zur Schweiz "nur punktuell Kontakt" gehabt. Kuenftig soll die Zusammenarbeit mit regelmaessigen Treffen vertieft werden. "Wir wollen aber auf keinen Fall ein Arbeitskreis sein, der nur redet", betont Kuttler. Neben anderen Projekten steht bereits fest, dass die Loerracher das Cannabis-Flugblatt der Basler AJFP kopieren und verteilen wollen. "Dieser Aufklaerungsflyer ist sehr gut", lobt Kuttler. Sogar auf nationaler Ebene gibt es Plaene. Unter Mitarbeiter des TFS will ein Berliner Institut mit dem Bundesamt fuer Gesundheitswesen ein Hilfsangebot fuer Jugendliche mit Cannabis-Problemen starten. "Bern hat sich bereits sehr interessiert gezeigt", freut sich Kuttler. Genaueres will sie aber noch nicht sagen.
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