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Wahnsinn: Basel in der Champions League!
Der FC Basel ist dort, wo alle europäischen Klub-Mannschaften hin wollen. Er wird nach seinem 2:0 Heim-Sieg gegen Celtic...
Geschichte wollte Christian Gross beim Heimspiel gegen Celtic Glasgow schreiben. Und dem FCB-Trainer ist mit seinem Team gelungen, was er sich vorgenommen hat. Dieser Mittwochabend wird in Basel noch lange zu reden geben.
Der FCB startete wie beim Hinspiel optimal. Acht Minuten dauerte es, bis das Joggeli zum ersten Mal bebte. Gimenez traf nach wunderschönem Doppelpass mit Hakan Yakin alleine vor Celtic-Goalie Douglas. Und dieses Mal liessen sich die Basler den Vorsprung nicht gleich wieder wegnehmen. Im Gegenteil - nach 22 Minuten hatten sie den 1:3 Rückstand aus dem Spiel in Glasgow bereits wettgemacht. Der in der Abwehr überragende Murat Yakin wuchtete einen Cantaluppi-Eckball per Aufsetzer ins Lattenkreuz. Die Schotten waren sichtlich geschockt. Aus dem Spiel heraus kamen sie kaum zu Torchancen. Gefährlich wurde es dafür immer bei stehenden Bällen. Zweimal musste Zuberbühler bei Kopfbällen von Petrov (17.) und Balde (33.) in extremis retten.
Kampf um jeden Ball Bis zum 2:0 hatte der FC Basel das Spielgeschehen diktiert. Erneut stellte das Basler Mittelfeld die Celtic-Spieler mit seinem schnellen Direktspiel vor fast unlösbare Aufgaben. Ein ganz starker Auftritt gelang Hakan Yakin hinter den beiden Spitzen. Er liess sich auch nicht von einer Platzwunde stören, die in der Pause behelfsmässig genäht wurde. Doch nicht nur Hakan Yakin rannte und kämpfte, als ginge es ums Überleben. Die gesamte Mannschaft zeigte den Einsatz und das Herz, das in den Spielen gegen Luzern und Thun so schmerzlich vermisst worden war. So musste auch Verteidiger Barberis eine Kopfwunde nähen lassen. Nach der Pause begann der Sturmlauf der wütend angreifenden Glasgower. Die Gäste waren nun zwar praktisch immer im Ballbesitz, doch trugen sie ihre oft ungestümen Angriffe sehr ideenlos und nur mit hohen Bällen vor. Der FCB hatte auch das Glück, das ihm im Hinspiel gefehlt hatte. Nur ein Super-Reflex Zuberbühlers verhinderte das 1:2, als er den Kopfball Petrovs aus vier Metern noch mit der Hand erreichte. Doch als Sutton in der 91. Minute den Ball um wenige Zentimeter am Basler Gehäuse vorbeigeschoben hatte, war es endgültig ein Abend für die Geschichtsbücher. F.R.
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